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Menschen von oben fotografiert, die an einem Tisch sitzen.

Prinzipien gegen Schwierigkeiten

Welches sind die Erfolgsfaktoren für ein wirksames Management? Eine Sammlung von Techniken, Methoden und Werkzeugen reicht auf jeden Fall nicht aus, um erfolgreich ein Unternehmen zu führen. Mit Blick auf vergangene Erfolge und Schwierigkeiten in den letzten Jahren können wir erkennen, dass es vor allem auf einige wenige unverzichtbare Prinzipien ankommt. Wenn dies erkannt, verstanden und entsprechend umgesetzt wird, kann die Leistungsfähigkeit des eigenen Bereichs, der eigenen Organisation maßgeblich positiv beeinflusst werden.

Werden die Prinzipen hingegen außer Acht gelassen, lassen sich Schwierigkeiten nicht vermeiden. In diesem Blog-Beitrag erfahrt ihr, was ihr unbedingt beachten müsst.

1. Prinzip: H2H statt B2B oder B2C

Im Management geht es um Menschen. Die zentrale Aufgabe des Managements ist es, Menschen in die Lage zu versetzen, gemeinsam Leistungen zu erbringen. Der im betrieblichen Rahmen gemeinsam erbrachte Nutzen für Kundinnen und Kunden wird also durch Menschen erbracht. Kundinnen und Kunden sind wiederum Menschen. Somit findet der Handel stets zwischen Menschen statt.

In der Betriebswirtschaft wird zwischen den Beziehungen B2B (Business-to-Business = reine Geschäftsbeziehungen) und B2C (Business-to-Consumer = Geschäfte mit Endkundinnen und Endkunden) unterschieden. Im Grunde handelt es sich in beiden Fällen um H2H (Human-to-Human = Geschäfte zwischen Menschen). Es geht schließlich um den Nutzen für die Kundinnen und Kunden.

2. Prinzip: Ein klares Unternehmensbild

Jedes Unternehmen benötigt die Verpflichtung auf gemeinsame Ziele. Die Unternehmensvision muss ein Bild von dem vermitteln, wofür das Unternehmen steht. Die abgeleiteten Ziele müssen klar, einfach und verbindlich definiert sein. Das Management muss diese Ziele nicht nur sorgfältig erarbeiten, sondern sie auch selbst durch ihren Wertbeitrag verfolgen.

3. Prinzip: Die Kultur als Hebel

Überall, wo wirksames Management umgesetzt wird, handeln Managerinnen und Manager so ziemlich gleich, angepasst an die Umgebung und deren kulturellen Hintergrund. Was sie tun, entspricht der Art und Weise, wie sie es tun. Entsprechend lautet daher die Aufgabe des Managements, sich die spezifische Kultur des jeweiligen Landes nutzbar zu machen.

Dabei gilt es natürlich, die allgemeingültigen Normen und Regeln eines fairen Managements einzuhalten. So gelingt es erfolgreichen Führungskräften, Menschen wirksam in eine gemeinsame Organisation zu integrieren, ohne das Management in jedem Land neu zu erfinden.

4. Prinzip: Weiterentwicklung

Das Management muss es sowohl dem Unternehmen als Ganzem als auch den einzelnen Mitarbeitenden ermöglichen, kontinuierlich zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Diese Entwicklung muss auf allen Ebenen stattfinden. Und dieser Prozess ist niemals abgeschlossen.

Das Wissensmanagement im eigenen Unternehmen sollte somit stets unter einer besonderen Beobachtung stehen. Es sollte den Status einer enorm wertvollen Ressource tragen.

5. Prinzip: Kommunikation

Die Menschen, die in einer Organisation arbeiten, sind so individuell und verschieden wie die Aufgaben und Tätigkeiten, die sie erledigen. Die Art der Kommunikation stellt dabei ein tragendes Element dar, das das Funktionieren der Organisation ermöglicht. Jede und jeder Angestellte muss ihren oder seinen Beitrag durchdenken und dafür sorgen, dass alle Kolleginnen und Kollegen ihre Ziele kennen und wissen, was zu deren Erreichung benötigt wird.

Die Unternehmenskultur hat direkten Einfluss auf die Kommunikation unter den Organisationsmitgliedern. Es sollte also bewusst die entsprechende Art ausgewählt werden, um konfliktfrei und möglichst effektiv zu kommunizieren.

6. Prinzip: Kennzahlen

Die Aufgaben des Managements sind ebenso vielfältig. Ganz wesentlich dabei sind die Position auf dem Markt, die Innovationsfähigkeit, die Produktivität, die Mitarbeiterqualität und die finanziellen Kennzahlen. Obwohl oder eher weil viele dieser Faktoren gemessen und in absoluten Zahlen angegeben werden können, muss gelernt werden, diese dennoch richtig einzuschätzen.

7. Prinzip: Das oberste Ziel

Längst ist bekannt, dass das oberste Ziel die absolute Kundenzufriedenheit ist. Der Verkauf an die Kundinnen und Kunden deckt mit dem Erlös die internen Kosten. Nur zufriedene Kundinnen und Kunden sind zahlungsbereit. Oft genug gerät dieser Fakt aus dem Fokus und es wird sich häufig nur mit sich selbst als Unternehmen oder Bereich beschäftigt. Dabei ist die Zufriedenheit von Kundinnen und Kunden das wichtigste Prinzip.

Es gibt viele erfolgreiche Unternehmen, die die Bedeutung des Managements umfassend verstanden haben. Diese legen bei Entscheidungsfragen großen Wert auf die Beachtung der oben genannten Prinzipien. Richtet ihr euer Handeln entsprechend aus, könnt ihr beeindruckende Erfolge erzielen.

Fazit

Schaut euch die Prinzipien noch einmal genau an und fragt euch: Welche konkreten Schritte würden in eurem Unternehmen dazu führen, dass die Qualität des Managements eine noch erfolgsorientiertere Richtung einschlägt? Nutzt ihr die oben genannten Prinzipien im richtigen Mix mit den richtigen Managementmitgliedern? Und was müsst ihr noch umsetzen, um bei den genannten Prinzipien zu noch besseren Ergebnissen zu gelangen?

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Bild Mike Deecke

Autor Mike Deecke

Mike Deecke ist Managing Consultant im adesso-Geschäftsbereich für Organisationsberatung. Weil Erfolg kein Zufall ist, sondern von richtigen Entscheidungen abhängt, berät Mike erfolgsorientierte Entscheidende bei Transformationsfragen und zwar bevor es in die Umsetzung geht. Damit das Richtige von den Richtigen einfach richtig gemacht wird.

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