Digitale Souveränität entsteht nicht durch Abschottung, sondern durch Vernetzung auf Augenhöhe. Die Schweiz braucht digitale Ökosysteme, die Zusammenarbeit fördern, statt sie zu behindern. Offene Schnittstellen und gemeinsame Standards sind der Schlüssel: Sie sichern die Austauschbarkeit von Komponenten und verhindern Vendor Lock-ins.
Projekte wie Gaia-X, European Data Spaces oder nationale Initiativen wie der Gaia-X Switzerland Hub und insbesondere die Strategie des Bundes für ein «Daten-Ökosystem Schweiz» zeigen, dass Interoperabilität keine rein technische, sondern eine strategische Frage ist – auch über Ländergrenzen hinweg.
Der hier vorgestellte „Verwaltungsdatenraum Schweiz“ verbindet das Konzept von Data Spaces mit der vom Bund verfolgten Teilstrategie GEVER. Dieser innovative und hyper-generische Ansatz erlaubt den vertrauenswürdigen, selbstbestimmten und sicheren Datenaustausch über Organisationsgrenzen hinweg und zeigt eindrücklich, wie moderne Konzepte neue Geschäftsansätze ermöglichen.