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Im Profil: Was macht eigentlich BI-Experte Michael Görs bei adesso?

„Fachlich steckt bei allen BI-Projekten das Interesse dahinter, ein schier unüberschaubares Datenaufkommen zu organisieren, zu integrieren und für Fachanwender nutzbar zu machen.“ Michael Görs

Michael, für welchen Aufgabenbereich bist du bei adesso zuständig?

Ich bin in der Line of Business Microsoft einem Competence Center in Hamburg zugeordnet und befasse mich mit Beratung und Entwicklung im Kontext von Data Warehouse- und BI-Lösungen auf Basis der Microsoft BI-Plattform.

Darüber hinaus erarbeite ich BI-bezogene Best Practices und Lösungsansätze für die Verwendung in unseren Projekten. Vereinzelt unterstütze ich im Bereich Dynamics CRM und Custom Development in Entwicklungsprojekten und PreSales-Phasen.

Wie lange bist du schon bei adesso?

Ich bin jetzt seit über fünf Jahren bei adesso.

Warum hast du dich als Informatiker auf den Bereich Business Intelligence spezialisiert? Was reizt dich daran besonders?

Mein Interesse liegt in der Gewinnung Business-relevanter Informationen aus großen Datenmengen verschiedenster Quellen und gern auch unstrukturierter Art.

Das Initialprojekt: Vor meiner Zeit bei adesso habe ich in einem Custom Development-Projekt die Kassenbelege aller Shell-Tankstellen in Deutschland für die zurückliegenden zehn Jahre ausgewertet, um daraufhin Geschäftsaussagen ableiten zu können. In diesem Projekt habe ich gemerkt, dass mich das Thema Datenanalyse und -aufbereitung fasziniert und ich sehr gern als Schnittstelle zwischen der fachlichen Anforderung und der technischen Lösung agiere.

In welchen Projekten bist du aktuell bei adesso tätig?

Als Architekt und Berater auf der MS BI-Plattform bin ich bei der Entwicklung eines kundenindividuellen Data Warehouse für den IT-Dienstleister BITMARCK Holding GmbH beteiligt.

Hier soll ein Produkt für die gesetzlichen Krankenkassen entstehen. Außerdem betreue ich in diesem Kontext die Umstellung des operativen Reportings verschiedener Krankenkassen, die Kunden der BITMARCK sind und das neue kundenindividuelle Data Warehouse einsetzen. Weitere aktuelle Kundenprojekte, an denen ich mitwirke, laufen für die Gesellschaft für Informatik und den Chemiekonzern Altana.

Bist du auf eine bestimmte Branche bei adesso festgelegt?

Nein, ich bin hier auf keine Branche festgelegt. Ich habe schon für Versicherungsdienstleister gearbeitet, für einen Energieversorger in der Schweiz, war bei produzierenden Unternehmen im Ruhrgebiet und bin nun seit zweieinhalb Jahren bei der BITMARCK und damit in der Health-Branche unterwegs. Vor meiner adesso-Zeit habe ich für ein Marktforschungsunternehmen Daten der Tabak- und Getränke-Industrie aufbereitet und ausgewertet.

Thema BI: Gibt es hier Parallelen oder ist jedes BI-Projekt in seinen Herausforderungen sehr speziell?

Gerade in klassischen Data Warehouse-Projekten sind einige Parallelen zu finden. Fachlich steckt immer das Interesse dahinter, ein schier unüberschaubares Datenaufkommen zu organisieren, zu integrieren und für Fachanwender nutzbar zu machen. Unterscheidungen finden sich im Wesentlichen bei den jeweiligen Anwendergruppen, die von reinen Berichtskonsumenten über Berichtsersteller und Analysten zu „echten“ Power Usern reichen und damit völlig unterschiedliche Anforderungen an die Lösung und die Beratung richten.

Was ist „Power BI“?

Power BI ist der Produktname der Self-Service BI-Plattform von Microsoft. Mit dieser Lösung lassen sich Daten verschiedenster Quellen integrieren, in fachlichen Modellen abbilden und in Echtzeit auswerten und visualisieren. Die Power BI-Plattform richtet sich vor allem an Business-Anwender, die in einem Self-Service-Ansatz ihre Daten aufbereiten und auswerten möchten, ohne den Umweg über Analysten oder die IT gehen zu müssen. Power BI bietet dafür hochmoderne Modellierungs- und Darstellungsmöglichkeiten sowie diverse Möglichkeiten zum Teilen von Berichten und Dashboards mit anderen Mitarbeitern. Durch den damit unterstützten Self Service-Ansatz rückt die explizite Ausprägung einer Unternehmens-BI Plattform näher an den Fachbereich und gibt diesem die Möglichkeiten an die Hand, seine Informationslandschaft selbst zu gestalten und damit seine operativen Aufgaben optimal zu unterstützen.

Was hättest du beruflich gemacht, wärst du kein Software-Experte geworden?

Dann wäre ich wohl Zimmermann oder Möbeltischler geworden, weil ich sehr gerne mit Holz arbeite und damit in die Fußstapfen von Vater, Großvater, Urgroßvater usw. getreten wäre. Alternativ wäre auch Motorradtestfahrer in Frage gekommen.

Das bringt uns doch gleich zu deinen Hobbies?

Ja, das Motorradfahren habe ich zu meinem Hobby gemacht. Ich nehme zum Beispiel an verschiedenen Motorradrennen teil – in den Kategorien „Classics“ und „Big Twin“ beziehungsweise „BOTT“. Wenn ich nicht selbst Rennen fahre, bin ich am Wochenende als Fahrsicherheitstrainer oder Rennstrecken-Instruktor für andere Motorradfahrer unterwegs. Ich hoffe, damit etwas mehr Spaß und Sicherheit unter die Zweiradfahrer zu bringen. In Hamburg habe ich vor sieben Jahren einen Motorrad-Club gegründet, der mittlerweile rund 120 Mitglieder zählt. In diesem Kontext organisiere ich Veranstaltungen und auch gemeinsame Trips in die Alpen, nach Südfrankreich und natürlich zu verschiedenen Rennstrecken. Wenn es etwas entspannter zugehen soll, zieht es mich zum Wandern und Klettern in die Dolomiten.


Michael Görs beim Sprint-Race, Circuit Park Zandvoort, auf einer BUELL 1125 R

Michael Görs...

...ist ausgebildeter Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Seit 2008 ist er als Softwareentwickler unter anderem im Bereich Business Intelligence und Data Warehouse tätig und betreut bei adesso diverse BI-Projekte auf dem Microsoft BI-Stack.

E-Mail: michael.goers@adesso.de

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